Die gesetzliche Rente ist zum größten Einzelposten des Bundeshaushalts geworden. 2026 überweist der Bund 127,4 Mrd. € an die Rentenversicherung, knapp 29 % seiner Steuereinnahmen. Nach geltendem Recht werden es 2040 rund 36,7 % sein1. Der Grund ist die Demografie: Bis 2039 erreichen 13,4 Mio. Erwerbspersonen das Rentenalter2, während kaum Jüngere nachkommen.
Wir schlagen ein Paket aus zwölf Maßnahmen in drei Teilen vor. Erstens wird die Umlage stabilisiert: Das Rentenalter folgt der Lebenserwartung, die abschlagsfreie Rente mit 63 läuft aus, mehr Erwerbstätige zahlen ein. Zweitens bekommt jeder Mensch ab Geburt ein eigenes Vorsorgekonto, das Arbeitgeber und Beschäftigte mit 3 % des Lohns füllen und das ausschließlich in weltweit gestreute Index-Fonds investiert. Drittens wird die Generationengerechtigkeit überprüfbar gemacht: Das Kontoguthaben ist Eigentum, und jeder Bundeshaushalt muss ausweisen, welche Lasten er künftigen Generationen hinterlässt.
Neun der zwölf Maßnahmen entsprechen Empfehlungen der Alterssicherungskommission vom Juni 20263. Wir gehen an sechs Stellen weiter und begründen, warum. Das Paket dämpft den Anstieg der Rentenkosten spürbar und baut für Millionen Menschen erstmals echtes Vermögen auf. Allein rettet es den Haushalt nicht, und wir sagen offen, wer die Hauptlast trägt.
Schlagwörter: Alterssicherung · Umlageverfahren · Kapitaldeckung · Regelaltersgrenze · Generationengerechtigkeit · Staatsfonds · Index-ETF
- Langfristig ist die Alterung der größte Kostentreiber im Staatshaushalt. Bis 2030 wachsen allerdings die Zinsausgaben des Bundes noch schneller, von 41,9 auf 80,7 Mrd. €4.
- Kein Land mit einem stabilen Rentensystem hat die Umlage abgeschafft. Die erfolgreichen Systeme verbinden eine automatische Stabilisierungsregel mit einem billigen, politikfernen Kapitalteil.
- Der Umstieg von Umlage auf Kapitaldeckung lässt sich nicht kostenlos finanzieren5. Deshalb ergänzt das Konto die Umlage, statt sie zu ersetzen.
- Ein Durchschnittsverdiener, der 42 Jahre einzahlt, kann bei 3 % realer Rendite mit rund 370 € zusätzlicher lebenslanger Monatsrente in heutiger Kaufkraft rechnen, dazu ein frei verfügbares Guthaben von gut 20.000 €.
- Die Jahrgänge 1966 bis 1980 tragen die größte Last. Sie arbeiten länger und profitieren am wenigsten vom Konto. Das Papier schlägt für sie einen Ausgleich vor.
1Das Problem
Die deutsche Rente funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Wer heute arbeitet, bezahlt die Renten von heute. Das trägt, solange genug Menschen arbeiten. Genau dieses Verhältnis verschiebt sich gerade schneller als je zuvor.
1.1Weniger Schultern, mehr Rentner
1962 kamen in Westdeutschland sechs aktiv Versicherte auf einen Altersrentner. 2022 waren es noch 2,1 (39,9 Mio. Versicherte gegenüber 18,6 Mio. Altersrentnern)6. In den nächsten 13 Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente: 13,4 Mio. Erwerbspersonen, fast jede dritte, erreichen bis 2039 die Altersgrenze von 672. Um 2040 dürfte das Verhältnis bei etwa 1,5 zu 1 liegen. Einen amtlichen Wert dafür gibt es nicht. Die Zahl ist unsere Schätzung aus den Daten von Destatis und Rentenversicherung.
1.2Was das kostet
Fehlt Geld in der Rentenkasse, gibt es drei Stellschrauben: höhere Beiträge, niedrigere Renten oder mehr Steuergeld. Nach geltendem Recht werden alle drei gedreht. Der Beitragssatz steigt von 18,6 % auf 20,1 % im Jahr 2030 und 21,2 % im Jahr 20397. Das Rentenniveau wird bis 2031 bei 48 % gehalten und sinkt danach. Und der Bund schießt jedes Jahr mehr zu: 127,4 Mrd. € im Jahr 2026, 132,0 Mrd. € im Entwurf für 20271.
| Kennzahl | Wert | Jahr |
|---|---|---|
| Bundesmittel an die Rentenversicherung1 | 127,4 Mrd. € | 2026 |
| Anteil an den Steuereinnahmen des Bundes1 | ≈ 29 % → 36,7 % | 2026 → 2040 |
| Beitragssatz zur Rentenversicherung7 | 18,6 % → 21,2 % | 2026 → 2039 |
| Beamtenversorgung, Ruhegehalt und Hinterbliebene8 | 56,9 + 9,0 Mrd. € | 2024 |
| Zinsausgaben des Bundes4 | 41,9 → 80,7 Mrd. € | 2027 → 2030 |
| Nachhaltigkeitslücke, explizite und implizite Schuld9 | 454 % des BIP | 2025 |
| Sozialabgaben gesamt10 | 42,3 % | 2026 |
Das ifo-Institut kommt beim Steueranteil auf 33,3 %, weil es den Haushaltsentwurf und eine engere Abgrenzung der Steuereinnahmen verwendet11. Wir nutzen durchgehend die Werte des Bundesrechnungshofs.
1.3Ist es wirklich nur die Rente?
Fast. Langfristig ist die Alterung der stärkste Kostentreiber der öffentlichen Haushalte, und dazu zählen neben der Rente auch die Beamtenversorgung sowie Gesundheit und Pflege. Die Stiftung Marktwirtschaft beziffert die gesamte Nachhaltigkeitslücke auf 454 % des Bruttoinlandsprodukts, davon rund 390 Prozentpunkte implizite Schulden, also Zusagen, für die heute nicht vorgesorgt ist9.
Kurzfristig gibt es aber einen zweiten Treiber: die Zinsen. Der Bund wird 2030 fast doppelt so viel für Zinsen ausgeben wie 20274. Beides hängt zusammen, denn Lücken in der Rentenkasse werden faktisch mit neuen Schulden gestopft. Und der eigentliche Engpass ist nicht Geld, sondern Arbeit. Jede zusätzliche Million Beitragszahler mit Durchschnittslohn bringt der Rentenkasse bis zu 9,7 Mrd. € im Jahr. Netto ist es langfristig weniger, weil auch diese Menschen Ansprüche erwerben und Zusatzkräfte oft unter dem Durchschnitt verdienen.
2Was schon auf dem Tisch liegt
Dieses Papier beginnt nicht bei null. Im Juni 2026 hat die Alterssicherungskommission der Bundesregierung 33 Empfehlungen vorgelegt312. Der Koalitionsausschuss hat am 2. Juli 2026 zugesagt, sie vollständig umzusetzen. Ein Gesetzentwurf liegt noch nicht vor.
Die Kommission empfiehlt unter anderem, die Regelaltersgrenze im Verhältnis 2:1 an die Lebenserwartung zu koppeln, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren abzuschaffen, Selbstständige und Abgeordnete einzubeziehen und eine verpflichtende Kapitalsäule nach schwedischem Vorbild aufzubauen, beginnend mit 0,5 % und aufwachsend auf 2 % des Bruttolohns13. Daneben laufen zwei kleinere Vorhaben: die Frühstart-Rente mit 10 € im Monat für Kinder zwischen 6 und 18 Jahren, die sich im Gesetzgebungsverfahren befindet14, und das freiwillige Altersvorsorgedepot als Nachfolger von Riester, das beschlossen ist und 2027 startet15.
Wir halten die Richtung der Kommission für richtig und unterstützen ausdrücklich neun ihrer Empfehlungen. An sechs Stellen gehen wir weiter, weil das Paket sonst zu klein ausfällt oder bei der nächsten Regierung wieder kippt.
| Thema | Kommission | Dieser Vorschlag | Begründung |
|---|---|---|---|
| Beitrag Kapitalsäule | 0,5 % → 2 % | 1 % → 3 % bis 2035 | 2 % erzeugen erst nach Jahrzehnten eine spürbare Zusatzrente. |
| Beginn | ab erstem Beitrag | Konto ab Geburt | Der Zinseszins wirkt in den ersten Jahren am stärksten. Die Frühstart-Rente fließt direkt ein. |
| Kinder | keine Kapitalgutschrift | 3 Jahre Staatsbeitrag je Kind | Gleicht die Vermögenslücke durch Erziehungszeiten aus, rund 3 Mrd. € im Jahr. |
| Anlage und Wahl | Staatsfonds, Details offen | nur Welt-Index-Fonds, feste Positivliste | Schweden hatte zeitweise über 800 Fonds und mehrere Betrugsfälle. |
| Absicherung | Niveauausgleich aus Steuermitteln | kein Niveauausgleich, dafür Eigentum und Generationenbilanz | Ein Ausgleich aus Steuern verschiebt die Last wieder auf die Jüngeren. |
| Transparenz | bessere Berichterstattung | Generationenbilanz als Pflichtanlage zum Haushalt | Macht sichtbar, was eine Rücknahme kosten würde. |
Eigene Zusammenstellung auf Grundlage des Kommissionsberichts und der Berichterstattung darüber1213. Formulierungen der Kommission sind verkürzt wiedergegeben.
3Der Vorschlag: Drei Schlösser
Der Name beschreibt die Idee. Jeder Teil sichert die anderen ab. Das erste Schloss stabilisiert die Umlage sofort. Das zweite baut Vermögen auf, das ab den 2040er Jahren trägt. Das dritte verhindert, dass eine künftige Regierung die ersten beiden still wieder aufschließt.
3.1Schloss I: Die Umlage stabilisieren
- Das Rentenalter folgt der Lebenserwartung KommissionAb 2031 wird jeder Gewinn an Lebenserwartung im Verhältnis 2 zu 1 aufgeteilt: Von einem gewonnenen Lebensjahr gehen acht Monate ins Arbeitsleben und vier Monate in die Rente. Nach heutigen Prognosen ergibt das etwa 67,5 Jahre im Jahr 2041. Die Formel steht im Gesetz, ein unabhängiges Gremium rechnet sie alle fünf Jahre nach, und jede Änderung wird 15 Jahre im Voraus angekündigt.
- Die abschlagsfreie Rente mit 63 läuft aus KommissionAb dem Geburtsjahrgang 1966. Wer früher gehen möchte, kann das mit fairen Abschlägen tun. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, bekommt einen erleichterten Zugang zur Erwerbsminderungsrente mit klaren medizinischen Kriterien (Abschnitt 6). Der Wegfall entlastet die Rentenkasse um rund 9,5 Mrd. € je Rentnerjahrgang16.
- Basis zurücksetzen, Nachhaltigkeitsfaktor wieder einsetzen weiterDie Haltelinie von 48 % endet nach geltendem Recht 2031 ohnehin. Ihre Mehrkosten bleiben aber über die erhöhte Berechnungsbasis dauerhaft im System. Wir setzen diese Basis 2032 auf den Wert ohne Haltelinie zurück und lassen den Nachhaltigkeitsfaktor wieder wirken. So tragen Rentner und Beitragszahler die demografische Last gemeinsam.
- Mehr Schultern in der Rentenkasse KommissionNeue Selbstständige ohne eigenes Versorgungswerk zahlen ab 2028 ein, Bundestagsabgeordnete ab 2029.
- Pensionsfonds für alle neuen Beamten weiterFür jede neu besetzte Beamtenstelle legt der Dienstherr Kapital für die spätere Pension zurück. Der Bund macht das seit 2007 mit seinem Versorgungsfonds17. Seit 2006 sind die Länder selbst für das Versorgungsrecht ihrer Beamten zuständig. Deshalb braucht es 16 Landesgesetze oder einen Staatsvertrag, angestoßen über den Stabilitätsrat. Die Fonds dürfen keine eigenen Landesanleihen kaufen. Rheinland-Pfalz hat das getan, und der Landesverfassungsgerichtshof hat es 2017 teilweise für verfassungswidrig erklärt18.
- Mehr Menschen in Arbeit KommissionDen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz tatsächlich einlösen, ausländische Abschlüsse schneller anerkennen, Arbeitsverbote für Geflüchtete verkürzen und die Aktivrente beibehalten. Ziel sind 300.000 zusätzliche Beitragszahler bis 2040.
3.2Schloss II: Das Deutschlandkonto
- Ein eigenes Vorsorgekonto ab Geburt weiterZusätzlich zur gesetzlichen Rente fließen 1 % des Bruttolohns ab 2028, 2 % ab 2030 und 3 % ab 2035 auf ein persönliches Konto, je zur Hälfte von Arbeitgeber und Beschäftigten. Die Frühstart-Rente wird auf dieses Konto gebucht. Wer ein Altersvorsorgedepot hat, kann es übertragen.
- Ein Standardfonds aus Welt-Index-Fonds, sonst nichts weiterAngelegt wird in einen breiten Weltaktienindex mit rund 9.000 Unternehmen, ergänzt um weltweite Anleihen. Wer will, wählt einmal im Jahr einen anderen Weltindex-Fonds aus einer festen Liste. Die Einzelheiten stehen in Abschnitt 4.
- Kinder zahlen sich aus weiterFür jedes Kind zahlt der Staat drei Jahre lang den Kontobeitrag des erziehenden Elternteils, bemessen am Durchschnittslohn. Bei rund 680.000 Geburten im Jahr kostet das etwa 3 Mrd. €. Ein Beitragsrabatt für Eltern wäre naheliegender, würde aber die Rentenkasse direkt schwächen. Das Bundesverfassungsgericht hat einen solchen Rabatt 2022 für die Pflegeversicherung verlangt, nicht für die Rente19.
- Hilfe für kleine Einkommen KommissionBei Bruttolöhnen bis etwa 1.600 € im Monat übernimmt der Staat einen wachsenden Teil des Beitrags. Die spätere Kontorente wird bis zu einem Freibetrag nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Ohne diesen Freibetrag hätten die ärmsten 20 % von ihrem Konto nichts.
- Lebenslange Auszahlung KommissionAb Rentenbeginn werden mindestens 80 % des Guthabens als lebenslange Rente ausgezahlt. Über die übrigen 20 % kann frei verfügt werden, was davon übrig bleibt, wird vererbt. Für die Rente gilt eine Garantiezeit von zehn Jahren: Stirbt jemand früher, erhalten die Erben die restlichen Monatszahlungen.
3.3Schloss III: Ehrlichkeit verankern
- Das Guthaben ist Eigentum, die Verwaltung unabhängig weiterDas Konto wird gesetzlich als individuelles Eigentum ausgestaltet und liegt insolvenzfest in einem Sondervermögen, getrennt vom Bundeshaushalt. Verwaltet wird es von einer Anstalt des öffentlichen Rechts mit einem Vorstand, der feste Amtszeiten und einen reinen Rendite- und Risikoauftrag hat. Vorbild ist Kanadas CPP Investments20. Absolut sicher ist auch das nicht, denn ein späterer Gesetzgeber hat weiten Spielraum21. Ein individuelles Sondervermögen ist aber deutlich besser geschützt als eine Umlage-Anwartschaft. Eine zusätzliche Absicherung im Grundgesetz halten wir für wünschenswert.
- Eine Generationenbilanz zu jedem Haushalt, und eine Notbremse weiterJeder Bundeshaushalt und jedes Renten- oder Pensionsgesetz muss ausweisen, wie es die implizite Staatsschuld verändert. Der Bundesrechnungshof prüft die Rechnung. Verschlechtert sich die Bilanz zwei Jahre in Folge, steigen die Bestandsrenten im Folgejahr je zur Hälfte mit Löhnen und Preisen statt nur mit den Löhnen, wie in der Schweiz. Will der Bundestag eine Automatik aussetzen, muss er die Gegenfinanzierung bis 2060 benennen.
4Das Deutschlandkonto im Detail
Ein Pflichtkonto ist nur so gut wie seine Anlage. Die Erfahrungen aus Schweden zeigen beides: wie billig und erfolgreich ein staatlicher Standardfonds sein kann, und was schiefgeht, wenn man zu viel Auswahl zulässt.
4.1Was Schweden uns gelehrt hat
Seit 2000 fließen in Schweden 2,5 von 18,5 Prozentpunkten des Rentenbeitrags in eine kapitalgedeckte Prämienpension22. Wer nichts wählt, landet im staatlichen Standardfonds AP7 Såfa. Er betreut heute mehr als sechs Millionen Sparer, kostet 0,05 % im Jahr und hat von 2000 bis 2025 im Schnitt 8,4 % pro Jahr erwirtschaftet, nominal und in Kronen gerechnet23. Ein Teil dieses Erfolgs beruht allerdings auf Hebel und Private Equity. AP7 ist also kein reiner Indexfonds.
Die Schattenseite war die freie Fondswahl. 2004 standen 664 Fonds zur Auswahl24. Die meisten Sparer wählten gar nicht, und wer wählte, schnitt im Schnitt nicht besser ab. Dubiose Anbieter nutzten das System aus: Bei Falcon Funds wurden über 20.000 Sparer ohne ihre Zustimmung umgeschichtet, der Schaden lag bei über einer Milliarde Kronen, und der Staat haftete nicht25. Schweden hat reagiert: 2011 wurden Massenwechsel über Vermittler verboten26, und seit 2022 wählt eine eigene Behörde, die Fondtorgsnämnden, die zugelassenen Fonds per Ausschreibung aus27.
4.2Unser Anlagedesign
| Baustein | Ausgestaltung |
|---|---|
| Aktien | Breiter Weltindex über alle Unternehmensgrößen, Industrie- und Schwellenländer, etwa FTSE Global All Cap oder MSCI ACWI IMI mit rund 9.000 Titeln. Physisch nachgebildet, ohne Hebel, ohne Private Equity, ohne Währungsabsicherung. |
| Anleihen | Weltweite Anleihen guter Bonität, gegen Wechselkursschwankungen in Euro abgesichert. Deutsche Staatsanleihen höchstens mit ihrem Marktgewicht. |
| Risiko nach Alter | Bis 50 vollständig in Aktien, danach schrittweise bis zu 50 % Aktien und 50 % Anleihen mit 67. In der Auszahlphase bleiben 30 bis 50 % in Aktien, damit nicht alles zum ungünstigsten Zeitpunkt umgeschichtet wird. |
| Beschaffung | Die Anstalt schreibt institutionelle Indexfonds aus, je Baustein zwei Anbieter, Laufzeit fünf bis sieben Jahre, Ziel-Kosten höchstens 0,05 %. Die Sparer brauchen kein eigenes Depot. |
| Gesamtkosten | Höchstens 0,10 % im Jahr, Anlage und Kontoführung zusammen. |
| Eigene Wahl | Nur börsengehandelte Indexfonds (ETFs) auf breite Weltindizes von einer festen Liste mit höchstens 15 Produkten. Mindestens 1.500 Titel, Schwellenländer enthalten, Fondsvolumen ab 1 Mrd. €, Kosten höchstens 0,20 %. Ausgeschlossen sind Einzelländer, Branchen, Themen, Hebel und Krypto. |
| Wechsel | Einmal im Jahr, nur persönlich über das Kontoportal, ohne Vollmacht für Dritte und ohne Provisionen. Die Rückkehr in den Standardfonds ist jederzeit möglich. |
| Stimmrechte | Die Anstalt übt die Stimmrechte selbst aus, statt sie den Fondsanbietern zu überlassen, und veröffentlicht jede Stimme. Bei deutschen Unternehmen stimmt sie nur nach einer festen Richtlinie ab, damit der Staat nicht zum strategischen Großaktionär wird. |
| Ausschlüsse | Kein Kredit gegen das Vermögen, keine Investitionen „im Interesse des Standorts“, keine Deutschland-Quote. |
Die Wahl zwischen fast identischen Weltindizes bringt kaum Renditeunterschiede. Ihr Wert liegt woanders: Sie gibt Menschen Kontrolle über ihr Geld und erlaubt nachhaltige Indexvarianten. Mehr soll sie nicht leisten.
4.3Was das Konto bringen kann
| Beispiel | Jahre | 2 % real | 3 % real | 4 % real |
|---|---|---|---|---|
| Vollzeit, 2.400 € brutto | 45 | 203 € | 263 € | 345 € |
| Teilzeit, 1.800 € brutto, 2 Kinder | 40 | 183 € | 233 € | 300 € |
| Durchschnitt, 3.800 € brutto | 42 | 290 € | 369 € | 474 € |
| Durchschnitt, 3.800 € brutto, 2 Kinder | 42 | 347 € | 446 € | 578 € |
| Gut verdienend, 6.000 € brutto | 40 | 427 € | 536 € | 678 € |
| Geburtsjahr 1985, Durchschnitt | 22 | 122 € | 137 € | 155 € |
| Geburtsjahr 1975, Durchschnitt | 12 | 60 € | 64 € | 68 € |
Annahmen: 3 % Beitrag auf konstanten Reallohn, monatliche Einzahlung. 80 % des Guthabens werden über 23 Jahre bei 1 % realem Zins verrentet, die übrigen 20 % stehen zusätzlich frei zur Verfügung. Kindergutschrift drei Jahre je Kind auf Basis des Durchschnittslohns. Ohne Steuern und ohne Frühstart-Rente.
Vereinfachte Modellrechnung, keine Prognose. Vergangene Renditen garantieren keine künftigen. Wegen des Anleihenanteils und als Sicherheitsabschlag rechnen wir standardmäßig mit 3 % realer Rendite.
5Wirkung und Kosten
Was bringt das Paket den öffentlichen Kassen? Bis Anfang der 2030er Jahre wenig, danach spürbar und mit wachsender Wirkung. Weil die Rechnung von vielen Annahmen abhängt, zeigen wir Spannen statt scheinbar genauer Zahlen.
| Maßnahme | 2028 | 2032 | 2040 |
|---|---|---|---|
| Rente mit 63 läuft aus | 0 | +4 | +9 |
| Rentenalter folgt Lebenserwartung | 0 | +1 | +6 |
| Basis zurücksetzen, Nachhaltigkeitsfaktor | 0 | +3 | +12 bis +15 |
| Selbstständige und Abgeordnete | +1 | +3 | +4 |
| Mehr Erwerbstätige | 0 | +1 | +3 |
| Pensionsfonds der Länder in der Aufbauphase | −1 | −4 | −6 |
| Kindergutschrift und Hilfe für kleine Einkommen | −3 | −6 | −8 |
| Kontobeitrag des Staates als Arbeitgeber | −1 | −3 | −5 |
| Steuerwirkung des Kontos, je nach Besteuerung | 0 bis −4 | 0 bis −10 | 0 bis −15 |
| Saldo | −4 bis −8 | −11 bis −1 | 0 bis +18 |
Einzelwerte: Rente mit 63 nach DIW und Bertelsmann Stiftung16, Haltelinie nach der Gesetzesbegründung zum Rentenpaket 2025. Alle übrigen Werte sind Überschlagsrechnungen aus zwei unabhängig erstellten Bilanzen. Die Salden ergeben sich aus der Summe der Einzelzeilen. Ein vollständiges Rechenmodell ist in Arbeit (Abschnitt 10).
Drei Dinge entscheiden, wo in dieser Spanne das Ergebnis landet. Die Besteuerung des Kontos: Werden die Beiträge aus versteuertem Einkommen gezahlt und die Auszahlungen steuerfrei gestellt, kostet das den Staat heute nichts. Werden sie wie die gesetzliche Rente erst bei der Auszahlung besteuert, fehlen ihm zunächst bis zu 15 Mrd. € im Jahr, die er später zurückbekommt. Wir empfehlen die vorgelagerte Besteuerung. Die Erwerbsquote: Gelingt es, deutlich mehr als 300.000 zusätzliche Menschen in Arbeit zu bringen, verbessert sich die Bilanz erheblich. Die Zinsen: Jeder Euro, den die Reform einspart, muss nicht geliehen werden. Bei 3,5 % Zins wird daraus ab den 2040er Jahren ein eigener Entlastungsposten, der in der Tabelle noch nicht enthalten ist.
6Wer gewinnt, wer trägt
Jede Rentenreform verteilt Lasten um. Ein Vorschlag, der behauptet, niemand verliere etwas, sagt nicht die Wahrheit. Deshalb benennen wir die Verlierer.
6.1Die Jahrgänge 1966 bis 1980
Diese Generation trägt die größte Last. Sie zahlt höhere Rentenbeiträge, verliert die abschlagsfreie Rente mit 63, arbeitet länger, und ihr Deutschlandkonto läuft nur 12 bis 25 Jahre. Tabelle 4 zeigt, was davon übrig bleibt: rund 60 bis 150 € im Monat. Als Ausgleich schlagen wir vor, dass diese Jahrgänge in den ersten zehn Jahren einen erhöhten Staatszuschuss auf ihr Konto erhalten, finanziert aus den Einsparungen bei der Rente mit 63. Die Kosten dafür müssen im Rechenmodell noch beziffert werden.
6.2Wer früher stirbt
Zwischen Männern mit den niedrigsten und den höchsten Einkommen liegen in Deutschland rund elf Jahre Lebenserwartung28. Ein einheitlich steigendes Rentenalter trifft deshalb Geringverdiener härter. Der erleichterte Zugang zur Erwerbsminderungsrente muss mehr sein als eine Überschrift: klare medizinische Kriterien, ein Verfahren ohne monatelange Wartezeit und die Berücksichtigung körperlich belastender Berufe. Wer erwerbsgemindert wird, kann sein Konto vorzeitig anteilig verrenten.
6.3Frauen und Teilzeit
Ein Konto, das proportional zum Lohn wächst, übernimmt die Lohnlücke. Drei Elemente wirken dagegen: die Kindergutschrift, eine Gutschrift für Pflegezeiten nach dem gleichen Muster und die hälftige Teilung des Kontos bei einer Scheidung. Für Hinterbliebene gilt die Garantiezeit der Kontorente.
6.4Rentnerinnen und Rentner von heute
Laufende Renten werden in Euro nicht gekürzt. Durch den Nachhaltigkeitsfaktor steigen sie nach 2032 aber langsamer, als es nach geltendem Recht der Fall wäre. Auch das gehört zur Wahrheit. Die Alterssicherungskommission will diese Lücke aus Steuermitteln ausgleichen12. Wir tun das bewusst nicht, weil dieser Ausgleich wieder von den Jüngeren bezahlt würde.
6.5Unternehmen
Arbeitgeber zahlen mit dem Kontobeitrag 1,5 % des Lohns zusätzlich, und die Sozialabgaben liegen heute schon bei 42,3 %10. Mit dem steigenden Rentenbeitrag wären es in den 2030er Jahren rund 46 bis 47 %. Wir schlagen vor, den Arbeitgeberanteil mit bestehenden Betriebsrenten zu verrechnen und den Ausbau auf 3 % zu strecken, falls die Gesamtbelastung 45 % übersteigt. An dieser Stelle ist der Vorschlag am schwächsten.
7Die stärksten Einwände
Wir haben das Konzept in drei Runden gezielt angreifen lassen. Hier sind die zehn stärksten Einwände, mit unserer Antwort und einer ehrlichen Einschätzung.
Ökonomie„Kapitaldeckung löst das Alterungsproblem nicht. Auch Fondsrenten werden aus der Wirtschaftsleistung des jeweiligen Jahres bezahlt.“
Teilweise berechtigtFür eine geschlossene Volkswirtschaft stimmt das. Ein weltweit gestreutes Konto bezieht seine Erträge aber auch aus jüngeren Volkswirtschaften, und zusätzliches Sparen vergrößert den Kapitalstock. Fiskalisch hilft das Konto erst ab Mitte der 2040er Jahre. Bis dahin muss die Umlage stabilisiert werden.
Arbeitgeber„Die Sozialabgaben sind schon jetzt zu hoch. Noch einmal 3 % obendrauf schaden dem Standort.“
Hier ist das Konzept schwachDer Einwand trifft. Unsere Antworten sind die Verrechnung mit Betriebsrenten, eine Streckung bei über 45 % Gesamtbelastung und der Hinweis, dass das Konto Eigentum der Beschäftigten ist, also kein verlorener Beitrag. Eine Alternative wäre, bei 2 % zu bleiben wie die Kommission.
Gewerkschaften„Ein höheres Rentenalter trifft genau die, die früher sterben.“
BerechtigtDer Abstand von rund elf Jahren Lebenserwartung ist real28. Der Gesundheitsweg in die Erwerbsminderungsrente ist unsere Antwort, muss aber noch konkret ausgearbeitet werden.
Gewerkschaften„Ihr verlagert das Börsenrisiko auf die Beschäftigten.“
Teilweise berechtigtDas Konto kommt zusätzlich, die gesetzliche Rente bleibt die Grundlage. Das Risiko sinkt mit dem Alter, und breite Weltindizes haben sich über lange Zeiträume von jeder Krise erholt, auch von 2008. Ein Jahrgang, der unmittelbar nach einem Crash in Rente geht, verliert trotzdem. Eine Garantie von mindestens der Summe der Einzahlungen aus einem kleinen Puffer ist möglich, ihre Kosten müssen beziffert werden.
Verfassungsrecht„Eigentum per einfachem Gesetz kann das nächste Gesetz wieder aufheben.“
Teilweise berechtigtRentenanwartschaften stehen ohnehin unter dem Schutz von Artikel 14 des Grundgesetzes, aber der Gesetzgeber hat weiten Spielraum21. Ein individuelles Sondervermögen ist deutlich besser geschützt, aber nicht absolut. Ungarn hat 2010 die privaten Rentenkonten faktisch verstaatlicht29, und in Polen hat das Verfassungsgericht 2015 Pflichtbeiträge zu öffentlichen Mitteln erklärt30. Eine Absicherung im Grundgesetz wäre der sicherste Weg.
Länder„Der Bund kann den Ländern keine Pensionsfonds vorschreiben.“
Richtig, im Konzept berücksichtigtDeshalb setzen wir auf Landesgesetze oder einen Staatsvertrag. Als Anreiz könnte der Stabilitätsrat die Fondsbildung bei der Bewertung der Länderhaushalte berücksichtigen.
Politikwissenschaft„Automatiken überleben keine Wahl.“
BerechtigtSchweden hat seine Bremse 2010 gelockert, Deutschland seinen Nachhaltigkeitsfaktor mehrfach ausgesetzt, und Dänemarks Regierung will die Kopplung neu verhandeln31. Die Generationenbilanz verriegelt nichts. Sie verschiebt aber die Beweislast: Wer aussetzen will, muss sagen, wer dafür bezahlt.
Rentnerinnen und Rentner„Keine Rente sinkt? Real sinkt sie doch.“
Richtig, und wir sagen esSiehe Abschnitt 6.4. In Euro sinkt keine Rente, im Vergleich zum geltenden Recht steigt sie aber langsamer.
Finanzwissenschaft„Eure Bilanz ist kein Modell, sondern ein Überschlag.“
Derzeit berechtigtDeshalb zeigen wir Spannen statt Punktwerten. Ein offenes Rechenmodell für 2026 bis 2070 mit getrennten Kassen und Szenarien ist in Arbeit und wird mit allen Annahmen veröffentlicht.
Informierte Leser„Das hat die Kommission doch schon empfohlen.“
Richtig, und gewolltNeun Maßnahmen übernehmen wir bewusst, weil sie gut sind und eine Mehrheit haben. Neu sind die sechs Punkte aus Tabelle 2. Sie entscheiden, ob die Reform groß genug ist und die nächste Regierung überlebt.
8Umsetzung
Das Paket muss als ein Gesetz beschlossen werden. Einzeln würde keine Seite ihre Zumutung tragen: Die einen geben die Rente mit 63 und das höhere Rentenniveau nach 2031 auf, die anderen bekommen das Konto mit Sozialausgleich und die Einbeziehung von Selbstständigen und Abgeordneten. Außer einer optionalen Grundgesetzänderung reicht für alle Teile die einfache Mehrheit im Bundestag. Zustimmungspflichtige Teile brauchen einen Ausgleich für die Länder.
Gesetz beschlossen. Die Generationenbilanz wird Pflicht. Rentenversicherung und Sachverständigenrat rechnen das Paket unabhängig nach.
Das Deutschlandkonto startet mit 1 %, Kindergutschrift und Sozialausgleich. Neue Selbstständige zahlen ein. Erste Länder beginnen mit Pensionsfonds.
Abgeordnete zahlen in die Rentenversicherung. Der Kontobeitrag steigt auf 2 %.
Das Rentenalter folgt der Lebenserwartung. Die Berechnungsbasis wird zurückgesetzt, der Nachhaltigkeitsfaktor wirkt.
Der Kontobeitrag erreicht 3 %, sofern die Sozialabgaben unter 45 % liegen.
Die ersten Jahrgänge mit langer Einzahlungszeit gehen in Rente. Die Entlastung wächst danach von Jahr zu Jahr.
Politisch ist die Lage nicht einfach. Union, SPD und Grüne kommen im Bundestag zusammen auf 413 von 630 Sitzen, für eine Zweidrittelmehrheit wären 420 nötig32. Deshalb verzichtet der Vorschlag auf Bausteine, die eine Grundgesetzänderung erfordern, etwa die Einbeziehung der Beamten in die Rentenversicherung.
9Grenzen und offene Fragen
Dieses Papier ist ein Diskussionsentwurf. Folgende Punkte sind noch nicht ausreichend geklärt:
- Rechenmodell: Die Haushaltswirkung beruht auf Überschlägen. Ein konsistentes Modell mit getrennten Kassen und Szenarien fehlt noch.
- Ausgleich für die Jahrgänge 1966 bis 1980: Höhe, Kosten und Finanzierung sind offen.
- Gesundheitsweg: Kriterien, Fallzahlen und Kosten des erleichterten Zugangs zur Erwerbsminderungsrente.
- Ost und West: Unterschiede bei Löhnen, Vermögen und Lebenserwartung sind nicht gesondert untersucht.
- Absicherung gegen Kursverluste: Ob eine Garantie der eingezahlten Beiträge sinnvoll ist, was sie kostet und wer sie trägt.
- Mobilität: Was mit dem Konto bei Auswanderung, Minijobs oder längeren Phasen ohne Erwerb geschieht.
- Länderkonzentration: Ein Weltindex besteht heute zu rund zwei Dritteln aus US-Unternehmen. Ob eine Obergrenze je Land sinnvoll ist, verdient eine eigene Prüfung.
10Methodik
Das Konzept ist in drei Runden entstanden. Ausgangspunkt war ein Entwurf mit fünf Punkten. In den ersten beiden Runden haben zwei getrennt arbeitende KI-Rechercheure das Konzept bearbeitet: Eine Rolle sollte das bestmögliche Modell bauen, die andere es mit Argumenten aus Ökonomie, Verfassungsrecht und internationaler Erfahrung angreifen. Jede Rolle musste auf die Arbeit der anderen antworten. Drei ursprüngliche Ideen haben diese Prüfung nicht überstanden: ein kreditfinanzierter Übergang zur Kapitaldeckung, ein Beitragsrabatt für Eltern und die Einbeziehung der Beamten per Grundgesetzänderung.
In der dritten Runde wurde jede Zahl gegen ihre Primärquelle geprüft. Dabei fiel unter anderem auf, dass die 2:1-Regel in einer früheren Fassung verdreht dargestellt war. Sie ist korrigiert. Alle Quellen wurden im Oktober 2026 abgerufen, eigene Rechnungen sind als solche gekennzeichnet. Die Modellrechnungen in Tabelle 4 und im Rechner sind bewusst einfach gehalten und zeigen Größenordnungen, keine individuellen Prognosen.
–Quellen
- Bundesrechnungshof (2026): Bericht zur Entwicklung der Bundesmittel an die gesetzliche Rentenversicherung, veröffentlicht 2. Oktober 2026. Zusammenfassung: cash-online.de
- Statistisches Bundesamt (2025): Pressemitteilung N048 zu Erwerbspersonen, die bis 2039 das Rentenalter erreichen. destatis.de
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2026): Alterssicherungskommission 2026. bmas.de
- Deutscher Bundestag (2026): Einbringung des Bundeshaushalts 2027, 8. September 2026. bundestag.de
- Breyer, F. (1989): On the Intergenerational Pareto Efficiency of Pay-as-you-go Financed Pension Systems. Journal of Institutional and Theoretical Economics 145(4), 643–658.
- Demografieportal des Bundes und der Länder: Altersrentner je Beitragszahler. demografie-portal.de
- Bundesregierung (2025): Rentenversicherungsbericht 2025, BT-Drucksache 21/3080. bundestag.de
- Statistisches Bundesamt (2025): Versorgungsausgaben 2024, Pressemitteilung 455 vom 17. Dezember 2025. destatis.de
- Stiftung Marktwirtschaft (2025): Ehrbarer Staat? Update 2025 der Generationenbilanz, 27. August 2025. stiftung-marktwirtschaft.de
- IKK classic (2026): Gesamtsozialversicherungsbeitrag 2026. ikk-classic.de
- ifo Institut (2025): Rentenversicherungszuschuss wird ein Drittel der Steuereinnahmen verschlingen, 18. November 2025. ifo.de
- Alterssicherungskommission (2026): Bericht der Kommission, 24. Juni 2026. bundesregierung.de (PDF)
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